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Junior-Prof. Dr. Oliver Höner
Entscheidungshandeln im Sportspiel Fußball
Eine Analyse im Lichte der Rubikontheorie
"Denken lähmt, und Handeln macht gewissenlos!" - diese Alltagsweisheit trifft auf zahlreiche Entscheidungshandlungen im Fußball zu. Sie gründet auf einer misslungenen Lösung des in der Kognitionspsychologie diskutierten Abschirmungs-Unterbrechungs-Dilemma der Handlungsteuerung: Einerseits müssen sich Spieler frühzeitig für Handlungsabsichten wie dem Alleingang mit Torabschluss entscheiden und dann ihre Aufmerksamkeit auf die Realisierung dieser Absicht konzentrieren (und nicht "gelähmt denken"). Andererseits müssen Spieler aufgrund der zeitlichen Dynamik des Fußballspiels offen für Veränderungen der Situation sein (und nicht "gewissenlos handeln"). Damit sind neben technischen Fertigkeiten und konditionellen Fähigkeiten im Fußball immer auch kognitive Fähigkeiten im Rahmen taktischer Entscheidungssituationen spielentscheidend.

Zentrales Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, den Realitätsbereich "Taktische Entscheidungshandlungen im Fußball" als ein Sachproblem theoretisch angemessen zu beschreiben und zu erklären. Aus der Perspektive der strukturalistischen Wissenschaftstheorie werden auf Basis der kognitiv-handlungstheoretischen Rubikontheorie die Prozesse der (visuellen) Informationsaufnahme während des Entscheidungshandelns im Fußball analysiert.

2005. Format 16,5 x 23,5 cm, 380 Seiten
€ 29.90 ISBN 978-3-7780-8334-5




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