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Ulrike Weber
Familie und Leistungssport

Hochleistungskarrieren von Kindern und Jugendlichen haben sich mehr und mehr zu "Familienprojekten" entwickelt. Die Familien jugendlicher Athleten erbringen stillschweigend über sehr viele Jahre hinweg vielfältige Unterstützungsleistungen, ohne die das Fördersystem in vielen Sportarten zusammenbrechen würde. Die Autorin zeigt anhand biographischer Interviews in den Sportarten Tennis, Gewichtheben, Zehnkampf und Rhythmische Sportgymnastik auf plastische Weise auf, dass die Eltern und andere Familienangehörige nicht nur umfangreiche Hilfestellungen bieten und dabei auch vielfältige Entbehrungen auf sich nehmen, sondern umgekehrt auch von den Gegenleistungen des organisierten Sports profitieren.

Das hohe Engagement mancher Familien ist dem sportlichen Werdegang ihrer Kinder nicht immer förderlich. Überengagierte Eltern können den Drop-Out manch junger Sporttalente bzw. deren sportliches Versagen geradezu provozieren. Nimmt die Versportlichung der familialen Lebenswelt in Gestalt einer Überanpassung der Familie an die Erwartungsstrukturen des Sports überhand, hat dies auch für den Sport negative Konsequenzen. Dies wird am Ende der Arbeit in einer bilanzierenden Betrachtung des Austauschverhältnisses zwischen Familie und Leistungssport verdeutlicht.

2003. Format DIN A 5, 348 Seiten
€ 24.80 ISBN 978-3-7780-3373-9




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